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27.07.2009

Celonic lässt sich "einNORDEN"

Nachdem man im vergangenen Jahr bereits erfolgreich in der Forschungsförderung des Bundes war, hält Celonic’s glückliches Händchen in der Projektakquise in diesem Jahr an. Waren es 2008 die wissenschaftlichen Projekte, für die der Staatssekretär im Bundesforschungsministerium Thomas Rachel höchst persönlich den Bewilligungsbescheid im Jülicher Technologiezentrum überreichte, gehört Celonic in diesem Jahr zum Gewinnerkonsortium einer Maßnahme zur Clusterinternationalisierung unter Federführung von LifeTecAachen-Jülich e.V.

„OPTEX und FORSYS sind zwei Projekte, bei denen man bereits jetzt absehen kann, dass sie uns bei unserer Positionierung als biopharmazeutischer Auftragsproduzent einen enormen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz einräumen“, erklärt Celonic-Geschäftsführer Dr. Andreas Herrmann mit Blick auf die F&E-Projekte. Bei OPTEX handelt es sich um ein BioChancePlus-Projekt zur Generierung von hochzelldicht wachsenden Säugerzellen, das Celonic gemeinsam mit der Universität Bielefeld betreibt. Im Rahmen der FORSYS-Ausschreibung des Bundesforschungsministeriums gehört Celonic zum Gewinnerkonsortium „Ein systembiologischer Ansatz zur prädiktiven Krebstherapie“.  Celonic entwickelt als einer von zehn Partnern tumorselektive Protein-Pharmazeutika, stellt sie her und prüft sie auf Wirksamkeit.

Nun wird das Cluster LifeTecAachen-Jülich, ein Netzwerk von Firmen und Einrichtungen der Aachen-Jülicher Region, „eingenordet“: Ziel des Projektes ist die Kontaktanbahnung mit der international renommierten BioRegion Medicon Valley, die sich grenzüberschreitend von Ostdänemark mit Kopenhagen als Zentrum bis nach Südschweden erstreckt. Dort sind mehr als 1.000 Life Sciences-Unternehmen ansässig, davon zahlreiche aus der pharmazeutischen Biotechnologie, dem vornehmlichen Kundenklientel der Celonic. „Es geht einerseits darum, die Netzwerke zu verbinden. Darüber hinaus sollen die Firmen und Einrichtungen ihren unmittelbaren Profit generieren“, erklärt Andreas Herrmann. Gegenstand der Maßnahme ist unter anderem eine Delegationsreise, bei der Mitglieder des Aachen-Jülicher Clusters mit auf die Reise gehen können. Für Celonic steht fest: „Wir sind dabei!“ Neben LifeTecAachen-Jülich ist die Wirtschaftsförderungsagentur für die Region Aachen, die AGIT, am Projekt beteiligt. „Medicon Valley hat einige Ansätze, die möglicherweise auch in unserer Region umsetzbar sein könnten“, sagt Dr. Ute Schelhaas, Projektleiterin der AGIT, mit Blick auf die Förderung von Gründungen und jungen Unternehmen.

Ihre Kollegin Dr. Claudia Mourran, Geschäftsführerin von LifeTecAachen-Jülich, ergänzt: „In unseren Bestrebungen, grenzüberschreitende Projekte zwischen Akademie und Industrie auf den Weg zu bringen, stoßen wir immer wieder an die Grenzen nationaler oder europäischer Förderrichtlinien. Ich verspreche mir, dass Medicon Valley einen Weg gefunden hat, wie man innovative Projekte über die Grenzen hinweg finanzieren kann.“ Das Projekt hat eine Laufzeit von sechs Monaten. Insgesamt hat das Bundesforschungsministerium 12 Cluster zwischen Oldenburg und Bayern auserkoren, ihre Internationalisierungsstrategien in die Tat umzusetzen.




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