„Nichts auszusetzen“ hatte der Auditor der Deutschen Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS) bei der jährlichen Begutachtung zur Systemförderung im Rahmen der ISO 9001:2008 bei der Celonic in Jülich. Korrekturmaßnahmen brauchte er folglich auf seinem Prüfbogen nicht zu verzeichnen. Dagegen gab es viel Lob für die Verantwortlichen. Mit Blick auf die Standard Operating Procedures (SOP) der Celonic notierte die Auditor: „Die SOP Aktualisierung stellt ein zentrales Element des kontinuierlichen Fortschritts dar, wie beispielsweise aus dem Review hervorgeht. Hier manifestieren sich die Verbesserungen, welche von den Mitarbeitern oder aus der Projektabwicklung heraus angestoßen werden.“ Damit legte der Auditor den Finger auf einen Punkt, der bei der Celonic hohe, durch das Management aktiv gestützte Priorität genießt – die kontinuierliche Verbesserung. „Wenn man sieht, dass uns der DQS-Auditor bis abends spät ‚in die Mangel genommen‘ hat und keine einzige Abweichung festgestellt, können wir wirklich alle zusammen stolz sein auf das, was wir erreicht haben“, erklärt Geschäftsführer Dr. Andreas Herrmann.
Konstruktive Anregungen hatte der Auditor hinsichtlich des Geschäftsbereichs GLP Analytik, die den Standort Jülich mehr und mehr dominiert. Hier kann der Prozessgedanke der ISO 9001 die kontinuierliche Verbesserung weiter vorantreiben. „Natürlich unterliegen wir im Bereich GLP einer gesonderten Überwachung und Rezertifizierung durch die Landesbehörden, aber alle hilfreichen Vorschläge aus dem ISO-System greifen wir an dieser Stelle natürlich gerne auf“, kommentiert Matthias Mann, Leiter Qualitätssicherung bei der Celonic in Jülich.